Heimweh // Homesickness

Exzerpte eines Interviews mit Enoch Freiherr zu Guttenberg in Cicero.
Freiherr zu Guttenberg ist Dirigent und Vater des deutschen Verteidigungsministers.

“Meine Lebenserfahrung besteht darin, Abschied nehmen zu müssen (…) . Ich habe Heimweh, sogar wenn ich hier in Guttenberg sitze. (…) Am schlimmsten aber ist für mich der Abschied vom eigenen Glauben.  Darunter leide ich täglich. Wenn heute eine Fee käme, ich würde mir als Erstes wünschen, wieder so glauben zu können, wie ich es als Kind, sogar noch als junger Dirigent getan habe.”
“Wenn ich die Matthäuspassion dirigiere, dann hab ich vom ersten Ton an überhaupt keine Zweifel mehr. Und mit dem letzten Ton ist alles wieder weg.”
“Kein Viech kann dichten oder ein Musikstück schreiben. Das können nur wir. Darin sind wir Gottes Abbild.”

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“Ich glaube; hilf meinem Unglauben!” Ein Vater spricht mit Jesus in Markus 9

[ENGLISH]
Excerpts from an interview with Enoch Baron Guttenberg in political magazine Cicero.
Baron Guttenberg is a conductor and father of the German secretary of defence.

“It is a constant experience of my life that I have to say good-bye. (…) I am homesick, even when I am at home. (…) Most difficult I found saying good-bye to my own faith. It burdens me every day. If a fairy came to me today, my first wish would be to be able to believe like I could when I was a child, even when I was a young conductor.”
“When I conduct [J.S. Bach’s] Matthew’s Passion, all my doubts disappear as soon as the music strikes up. And when the last note vanishes, my faith does, too.”
“No animal can write a poem or a piece of music. Only we can. In that we are God’s image.”

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“I do believe; help me overcome my unbelief!” A father, speaking with Jesus in Mark 9

1 Antwort auf “Heimweh // Homesickness”

  1. EHLindner sagt:

    Das gibt Stoff für unseren nächsten Skype-Termin!
    So long - M. u. V.

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